Das Durchschnittsalter der bedrohten Volksmusikshow sei 68 Jahre. Der Volksmusiksänger und ARD-Moderator Andy Borg kämpft für den Erhalt seiner vom Aus bedrohten Volksmusikshow “Musikantenstadl”. Er werde sich gemeinsam mit den Zuschauern für die Fortsetzung der ORF-Show einsetzen, kündigte der 53-Jährige an.

“Es lohnt sich immer, für eine Überzeugung, für eine Sache, erst recht für unseren Stadl zu kämpfen”, schrieb Borg auf seiner Facebook-Seite. Auch ältere Fernsehzuschauer hätten ein Recht auf ein für sie gemachtes Musikprogramm. Der “Musikantenstadl” ist eine der ältesten TV-Shows in Deutschland, er läuft als Eurovisionssendung in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Über seine Zukunft nach 2015 wird bei den Sendern in den drei Ländern derzeit debattiert.

Borg hatte sich bislang nicht ausführlich zu dem Thema geäussert. Nach zahlreichen Reaktionen von Zuschauern habe er sich nun entschieden, an die Öffentlichkeit zu gehen und sich für den Erhalt der Sendung stark zu machen, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Den in Österreich vom ORF gegründeten “Musikantenstadl” gibt es seit März 1981, seit April 1983 läuft er auch in Deutschland. Für den Erhalt der Show haben Fans die Facebook-Seite “Sag Ja zum Musikantenstadl” eingerichtet, Borg will sie unterstützen.

“Für den Stadl spricht, dass er nach wie vor zu den erfolgreichsten und beliebtesten Samstagabend-Unterhaltungsshows zählt”, schreibt der Österreicher. “Er ist die letzte grosse Volksmusikshow im deutschsprachigen Fernsehen und er verfügt über eine Stammseherschaft wie kaum eine andere Samstagabend-Show.” Im Schnitt schalteten pro Sendung mehr als vier Millionen Menschen ein.

Der durchschnittliche “Stadl”-Zuschauer ist laut Borg 68 Jahre alt. “Manche mögen eine solche Aussage vor dem Hintergrund eines weiter um sich greifenden Jugendwahns in unserer Gesellschaft sehr mutig finden”, schrieb der Moderator. “Es ist aber meine feste Überzeugung, dass wir gerade diese Menschen, die aufgrund des demografischen Wandels eine immer grössere Gemeinschaft bilden, wie jeden anderen Gebührenzahler auch, nicht vernachlässigen dürfen.”

Nicht jeder möge Volksmusik und volkstümlichen Schlager. “Aber für diese Menschen, die von der Werbung inzwischen als Best Ager und Silver Ager hofiert werden, bedeutet der Musikantenstadl ein Stück Heimat. Unterhaltung, die ihnen so gefällt wie sie ist und bei der sie sich wohlfühlen.” Ältere TV-Zuschauer seien ein besonders treues Publikum, für die es im Fernsehen immer weniger Sendungen gebe.

Die nächste Ausgabe der Show, die seit September 2006 von Borg moderiert wird, wird am 31. Dezember als “Silvesterstadl” live aus Graz in Österreich übertragen. Für 2015 sind vier Ausgaben geplant. Sie kommen aus Oberwart in Österreich (28. März), aus Pula in Kroatien (27. Juni), aus dem süddeutschen Offenburg (12. September) sowie aus dem österreichischen Linz (31. Dezember). (sda/dpa)

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Freitag und Samstag, 5. und 6. Dezember 2014

Mehrzweckhalle Ruswil

Eintritt: Fr. 15.00

 

Mitwirkende Freitag:

  • Ländlertrio Fredy und Beat
  • Turbo-Örgeler
  • Echo vom Steigrat
  • Quartett Wachächt
  • Ländlerfründe Herigswil am Napf
  • Schwyzerörgelduo Vollgas

 

Mitwirkende Samstag:

  • Schwyzerörgelduo Schmibrig Power
  • Ländlertrio Stockbärgbuebe
  • Echo vom Loiwital
  • Moos am Rooge
  • Akkordeonduo Goudbach-Giele
  • Trio Steibachbuam

 

Mehr Informationen:

http://www.laendler-weihnacht.ch/ueber_uns/index.html

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Volksmusikstars hautnah und dazu ausgiebig brunchen: Dies bietet die «Pavillon-Stubete», das neue volkstümliche Erlebnis des Migros-Kulturprozent auf dem Berner Hausberg Gurten. Bis Februar 1015 treffen monatlich kulinarische Leckerbissen auf musikalische Highlights der Volksmusik. Und dies in einem einzigartigen Ambiente mit herrlichem Ausblick und hautnah bei den Stars, denn die maximale Kapazität für die «Pavillon-Stubete» beträgt 150 bis 200 Personen.

 

Sonntag, 30. November 2014
Nicolas Senn unternimmt bei seinen Solo-Konzerten eine virtuos-musikalische Weltreise und beweist dabei, dass von Appenzellermusik über Klassik, Jazz und Rock alles auf dem Hackbrett möglich ist. Die träfen Moderationen, Geschichten zum Hackbrett und zum Repertoire sowie auch einmal ein spontaner Appenzeller Witz sorgen dafür, dass die Lachmuskeln nicht zu kurz kommen. Auf dem Gurten wird Nicolas Senn zusammen mit Freunden aus dem Appenzellerland zu Gast sein: Mal lüpfig, mal urchig, mal «schläzig» und auch mal modern. Mit seiner Formation kombiniert Senn melodiöse und traditionelle Appenzellermusik mit jugendlicher Frische.

 

Sonntag, 28. Dezember 2014
14 Jahre nach ihrem Start blicken die
Swiss Ländler Gamblers auf neun eigene Tonträger, zahlreiche Radio- und Fernsehauftritte sowie auf den bisher grössten Erfolg: Die Wahl vom TV-Publikum zum «Ländlerstar 2007» anlässlich des Eidgenössischen Ländlermusikfestes vom September 2007 in Stans. Mit ihrem aussergewöhnlich vielseitigen Repertoire, das von der traditionellen Volksmusik über mitreissenden Dixieland/Jazz bis hin zur Unterhaltungsmusik aus aller Welt reicht, ist die fünfköpfige Formation aus den Kantonen Bern und Freiburg seit 1998 erfolgreich und mit unverminderter Spielfreude unterwegs und begeistert ihr Publikum immer wieder aufs Neue.

 

25. Januar 2015
Im Jahr 1884 wurde die
Streichmusik Alder aus Urnäsch im Kanton Appenzell Ausserrhoden von den Brüdern Ulrich und Johannes Alder gegründet. Die Brüder Alder riefen eine Musikrichtung ins Leben, die heute im Appenzellerland weit verbreitet ist. Heute bestreitet die vierte und fünfte Generation in verschiedenen Formationen Bühnenauftritte im In- und Ausland. Auf dem Gurten wird die Streichmusik-Formation Hackbrett, Geige, Handorgel und Bassgeige inklusive einem Jodler zu geniessen sein.

 

22. Februar 2015
Dr Eidgenoss, Sohn eines Innerschweizer Käsers, entdeckte früh die Welt der Heu- und Stimmgabeln, den Klang des Alphorns und das Bodenständige, Urchige der Schweizer Volksmusik. Sein Debutalbum «Nidwaldner Wurzlä» mit 14 Eigenkompositionen ist seit 2011 im Handel und ist äusserst erfolgreich. Im Sommer 2013 ist das zweite Album des jungen Senkrechtstarters der urbanen Volksmusik erschienen. Wo immer seine leuchtenden Augen auftreten, entstehen magische Momente: Tradition trifft auf Herz.

 

Tickets können per E-Mail an pavillon@gurtenpark.ch oder per Telefon 031 970 33 33 bestellt werden. Im Ticket inbegriffen sind Brunch, Konzert sowie Hin- und Rückfahrt mit der Gurtenbahn. Dank grosszügiger Unterstützung des Migros-Kulturprozent gibt es die Tickets für CHF 70.- (Nicolas Senn & seine Appenzellerformation), bzw. CHF 60.- (Swiss Ländler Gamblers, Streichmusik Alder, Dr Eidgenoss). Für Kinder bis 4 Jahre gratis. Kinder und Jugendliche bis 12 Jahre bezahlen die Hälfte. Die «Pavillon-Stubete» findet jeweils von 10.00 bis 14.00 Uhr statt.

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Nicolas Senn präsentiert wieder live aus der Bodensee-Arena in Kreuzlingen, was die Schweizer Volksmusik mit all ihren Facetten zu bieten hat. Bei «Viva Volksmusik» trifft Tradition auf Moderne, die Kleinen musizieren mit den Grossen, und Nicolas Senn empfängt Gäste wie Res Schmid, Ueli Mooser, die Blasmusik Traktorkestar und Ruedi Wachter. Ab sofort sind Tickets für die Liveshow vom Samstag, 24. Januar 2015, über srf.ch/viva erhältlich.

 

In «Viva Volksmusik» vom Samstag, 24. Januar 2015, begrüsst Nicolas Senn hochkarätige Gäste – eine musikalische Vielfalt ist garantiert. In der Liveshow geht der Moderator den Fragen nach, was passiert, wenn sich ein junger, hipper Musikproduzent einen Ländlermusik-Klassiker vornimmt; was geschieht, wenn sich ein Altmeister der Volksmusik an Liedgut aus dem letzten Jahrhundert zu schaffen macht, und wer sind wohl die neuen Sterne am Volksmusikhimmel?

 

In der Sendung verleiht SRF erstmals den «Viva-Nachwuchspreis». Das Publikum wählt seinen Favoriten aus den drei Kategoriensiegern des Folklore-Nachwuchswettbewerbes von Radio SRF Musikwelle. Tickets für die Liveshow «Viva Volksmusik» vom Samstag, 24. Januar 2015, in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen sind unter srf.ch/viva oder der Tickethotline +41 44 305 62 46 erhältlich.

 

Die Gäste:

Res Schmid, der Meister der Berner Schwyzerörgeli-Szene, Ländlerkönig und Träger des Goldenen Violinschlüssels, begeistert die ganze Schweiz mit seinen Kompositionen. Bei «Viva Volksmusik» gibt es eine Titelpremiere, zusammen mit den Gebrüdern Marti.

 

Ueli Mooser ist eine Erscheinung – und sicher eine der wichtigsten Persönlichkeiten der Schweizer Volksmusikszene. In der Sendung feiert er Geburtstag: Grund genug für eine musikalische Carte Blanche für den Altmeister und Ländlerkönig.

 

Sie sind jung, wild und äusserst talentiert: Die Blasmusik Traktorkestar aus Bern verarbeitet bekanntes Liedgut aus der Schweiz auf eindrückliche Weise. Wie ein Traktor rattert und knattert die Musik dem Publikum entgegen und das mit einer Energie, die begeistert.

 

Eine äusserst ambitionierte Nummer präsentiert der in der ganzen Schweiz bekannte Akkordeonist Ruedi Wachter. Er besitzt über 200 Knopfinstrumente. Mit 16 davon kommt er in die Sendung und spielt damit ein Medley, bestehend aus 23 bekannten Melodien.

 

Willi Valotti, Carlo Brunner, Dani Häusler: Diese Musiker sind weit über die Volksmusikszene hinaus bekannt, jeder für sich mit seiner Musik ein König der Szene. Via Einschaltung vom Volksmusikevent in Ägeri zeigen sie dem Publikum, was passiert, wenn sie plötzlich miteinander musizieren.

 

Sie sind sich gewohnt, in Volksmusikbeizen auf verstimmten Klavieren zu spielen: Marion Suter, Fredy Reichmuth und Claudio Gmür. Bei «Viva Volksmusik» erhalten die versierten Ländlerpianisten die Möglichkeit, auf drei Konzertflügeln zu spielen. Doch diesmal wird das Begleitinstrument ins Zentrum gerückt – drei Flügel, drei Volksmusiker.

 

Die Krüger Brothers sind aufgewachsen im Aargau, wohnen aber seit 20 Jahren in Amerika – und haben mit ihrer Bluegrass-Western-Musik Erfolge auf der ganzen Welt. Nicolas Senn holt die Krüger Brothers für «Viva Volksmusik» in die Schweiz.

 

Dazu gibt es Folklore und Volkstanz aus dem Freiburgerland und dem Wallis. Mit der Ländlerkapelle Gläuffig sind die neuen Stars am Innerschweizer Ländlerhimmel dabei. Und ein speziell für «Viva Volksmusik» zusammengestelltes Flötenensemble beweist, dass mit Holzinstrumenten ein weit grösseres Publikum zu erreichen ist als eine Handvoll geplagte Eltern von Primarschülern.

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13. bis 19. Dezember 2014:

Schwyzerörgeliquartett Kolibri

Ueli Rindlisbacher (Örgeli), Hans Kämpfer (Örgeli), Toni Gerber (Örgeli) und Beat Beck (Bass)

 

20. bis 26. Dezember 2014:

Schwyzerörgeliquartett Ernst Grossenbacher

Ernst Grossenbacher (Örgeli), Ueli Gerber (Örgeli), Reto Reber (Örgeli) und Heinz Burri (Bass)

 

27. Dezember 2014 bis 2. Januar 2015:

Schwyzerörgeliquartett Ueli Gerber

Ueli Gerber (Örgeli), Ernst Grossenbacher (Örgeli), Reto Reber (Örgeli) und Heinz Burri (Bass)

 

3. Januar bis 9. Januar 2015:.

Örgelifründe Unterberg

Hansruedi Furrer (Örgeli), Peter Theiler (Örgeli), Ursula Zweiacker (Örgeli) und Bernard Rubin (Bass)

 

10. Januar bis 16. Januar 2015:

Winti Fäger

Irma Nigg (Örgeli/Bass), Beat Krüsi (Örgeli/Akk.) Kurt Schori (Örgeli/Akk), Hansruedi Nyfeler (Bass/Örgeli)

 

17. Januar bis 23. Januar 2015:

Örgeli Stärne

Romy Schmid (Örgeli), Erika Baumannr (Örgeli), Ruth Gosteli (Örgeli), Rosmarie Wyssen (Kontrabass)

 

24. bis 30. Januar 2015:

Ländlerfründe Walopsee

Kasimir Hutzli (Akkordeon), Benjamin Hutzli, (Akkordeon) und Sabrina Stöckli (Bass)

 

31. Januar bis 6. Februar 2015:

Ländlerquartett Tanzboden

Stefan Bühler (Örgeli), Simon Lüthi (Örgeli), Mathias, Lüthi (Örgeli), Wisi Wohlgensinger (Bass)

 

7. Februar bis 13. Februar 2015:

Örgelifründä Ritzgrat

Thomas Marmet (Örgeli), Wyssen Res (Örgeli), Aellig Bruno (Örgeli) und Wäfler Christian (Bass)

 

14. bis 20. Februar 2015:

Buurebuebe

Verena Wiget-Spycher (Örgeli), Markus Wiget, (Örgeli), Niklaus Teuscher (Bass)

 

21. bis 27. Februar 2015:

Chapella Jünaiver

Luis Cagienard (Bass) und weitere Musiker

 

28. Februar bis 6. März 2015:

Schwyzerörgeliquartett Chriitergeischt

Florian Wyssen (Örgeli), Adrian Wyssen (Örgeli), Diego Bumann (Örgeli) und Christoph Decurtins (Bass)

 

7. bis 20. März 2015:

Schwyzerörgeliquarett Ueli Gerber

Ueli Gerber (Örgeli), Ernst Grossenbacher (Örgeli), Reto Reber (Örgeli) und Heinz Burri (Bass)

 

21. bis 27. März 2015:

Örgeli Chracher

Niklaus Freiburghaus (Örgeli), Bruno Jaun (Örgeli) und Marcel Bärtschi (Kontrabass)

 

28. März bis 4. April 2015:

Länderquartett Premiere

Adrian Krebs (Örgeli), Stefan Künzi (Örgeli), Arnold Ulrich (Örgeli), Urs Krebs (Bass)

 

4. April bis 11. April 2015:

Swissnfolk

Alexandra Hubler (Örgeli), Bernadette Dubey (Örgeli), David Friberg (Örgeli) und Frédéric Baumgartner (Bass)

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Die Alpsaison, das Uhrmacherhandwerk, die Basler Fasnacht: Geht es nach dem Bundesrat, sollen diese urschweizerischen Traditionen bald von der Unesco anerkannt werden. Nach den Baudenkmälern und Landschaften soll auch das Schweizer Kulturerbe international anerkannt werden. Der Bundesrat hat entschieden, acht Schweizer Traditionen für die Aufnahme in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes vorzuschlagen.

 

Es handelt sich um das Uhrmacherhandwerk, Schweizer Grafikdesign und Typografie, den Umgang mit der Lawinengefahr, die Schweizer Alpsaison, den Jodel, die Historischen Prozessionen in Mendrisio, das Winzerfest in Vevey und die Basler Fasnacht. Vor den Bundeshausmedien sprach Bundesrat Alain Berset von einem mutigen und innovativen Entscheid.

 

Die Uhrmacherkunst oder der Jodel seien keine Überraschungen. Wie diese trage aber auch die Tradition von Grafikdesign und Typografie stark zum Bild der Schweiz bei. Und der Alpenraum werde sowohl von der Alpwirtschaft wie vom Umgang mit der Lawinengefahr geprägt. Insgesamt repräsentiere die Liste das kulturelle Erbe der Schweiz gut und zeige als Ganze die verschiedenen Facetten des Landes.

 

Die Auswahl hat der Bundesrat gestützt auf die Vorschläge einer neunköpfigen Expertengruppe gemacht. Die Kandidaturen sollen nun Schritt für Schritt beim zuständigen Komitee der UNO-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) eingereicht werden.

 

Die erste Kandidatur ist für 2015 geplant, danach soll jedes Jahr eine weitere folgen, wie das Bundesamt für Kultur (BAK) mitteilte. Die Reihenfolge der Eingaben hänge von Stand der Vorbereitungen der einzelnen Projekte ab, sagte Berset. Grundlage für die Aufnahme in die Liste ist das von der Schweiz 2008 ratifizierte Unesco-Übereinkommen zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes. Dieses hat das Kulturerbe im Zusammenhang mit gemeinschaftlichen Praktiken und gesellschaftlichen Interaktionen im Fokus. Darunter fallen lebendige Traditionen wie mündliche Überlieferungen, darstellende Künste, Rituale und Feste, Wissen und Praktiken im Umgang mit der Natur und dem Universum oder Fachwissen über traditionelle Handwerkstechniken.

 

In der Schweiz ist in einem ersten Schritt die «Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz» als Bundesinventar zusammengestellt worden. Diese enthält nicht weniger als 167 Gebräuche, Handwerke oder soziale Praktiken. Auf der Grundlage dieses Inventars können nun die Kandidaturen für die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes eingereicht werden.

 

Dies gebe der Schweiz Gelegenheit, ihre Traditionen und ihr kulturelles Erbe besser zu verstehen und zu vermitteln, sagte Berset. Die Experten halten in ihrem Bericht fest, dass es um Bewahrung, Förderung und Wertschätzung, nicht aber um eine «nostalgische Konservierung» gehe.

 

Das Abkommen verpflichtet die Vertragsstaaten, Massnahmen zur Bewahrung, Identifizierung und Bestimmung des immateriellen Kulturerbes auf nationaler Ebene umzusetzen. In diesem Rahmen ist in der Schweiz das Bundesinventar geschaffen worden. Zudem müssen sie sich um weitere Schutzmassnahmen bemühen, etwa die Einrichtung von Fachstellen oder die Förderung von wissenschaftlichen, technischen und künstlerischen Untersuchungen.

 

Für eine finanzielle Förderung bietet die Aufnahme in die Unesco-Listen des immateriellen Kulturerbes keine eigenständige Grundlage. Das Bundesamt für Kultur hat aber beispielsweise gestützt auf das Inventar «Lebendige Traditionen der Schweiz» einen Schwerpunkt in diesem Bereich gesetzt.

 

In diesem Rahmen wird heute traditionelles Handwerk vermittelt, etwa im Kurszentrum Ballenberg, oder Ausstellungen zu lebendigen Traditionen organisiert. Der Unesco ihrerseits steht für Fördermassnahmen ein Fonds zur Verfügung, der durch die Mitgliedstaaten alimentiert wird.

 

Bereits weiter fortgeschritten ist die Umsetzung des Unesco-Abkommens zum Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt. Elf Schweizer Kultur- und Naturgüter sind inzwischen als Welterbestätten anerkannt, darunter die Altstadt von Bern, die Burgen von Bellinzona, die Jungfrau-Aletsch-Region oder die Weinberg-Terrassen des Lavaux. (fko/sda)

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Am Samstag, 18. Oktober 2014, fand in der Hofkirche in Luzern eine feierliche und berührende Verleihungsfeier «Goldener Violinschlüssel 2014» für Wolfgang Sieber statt.

 

In der vollbesetzten Hofkirche boten namhafte Interpreten ein eindrückliches Festprogramm. In der Laudatio erwähnte Markus Meier die herausragenden musikalischen Leistungen des Hoforganisten. Er beschrieb den Menschen Wolfgang Sieber als eine besondere Schöpfung, als einen der einerseits ein kommunikativer Brückenbauer sei und andererseits keine Berührungsängste kenne. Schön eingebaut in der Laudatio waren die Aussagen der acht Kinder. Spätestens dann hatte nicht nur Papa Sieber Tränen in den Augen. Alle Gäste in der Hofkirche spürten auf tiefgehende Art und Weise diesen einzigartigen sowie wertvollen Spirit der Familie Sylvia und Wolfgang Sieber.

 

Ein besonderer Genuss war zudem das musikalische Programm mit den Jodlerinnen Nadja Räss und Arlette Wismer, der Wyberkapelle von Willi Valotti, dem Äschlismatter Jodlerterzett, dem Kuhhornbläser Heinz della Torre, der Horngruppe Obwalden, dem Jodlerchörli Geuensee, dem Jodlersextett TV Alte Sektion Zürich, dem Zentralschweizer Jugendsinfonieorchester und immer dabei Wolfgang Sieber mit allen Registern der grossen Kirchenorgel.

 

Der Stadtpräsidenten der Stadt Luzern, Stefan Roth, erwähnte in seiner Grussbotschaft die enorme Wertschätzung der Stadt für ihren Stiftsorganisten Wolfgang Sieber und wie eindrücklich er den bärtigen Mann an der Orgel empfindet. Sieber sei eine grosse Persönlichkeit mit besonderer Ausstrahlung, ein Vermittler, ein Jugendförderer, ein genialer Kommunikator, ein Lebensfreudversprüher und nicht zuletzt ein einmaliger «Breitbandmusiker».

 

Der Vorjahressieger und Schwyzerörgeler Res Schmid hatte die Ehre die Goldene Nadel Wolfgang Sieber anzustecken, was eine riesige Standing Ovation auslöste. Es war wahrlich eine imposante Verleihungsfeier.

 

Der Verein «Goldener Violinschlüssel» zeichnet jedes Jahr eine Persönlichkeit aus, welche sich um die klingende Folklore in uneigennütziger Weise verdient gemacht hat.

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Grosse internationale Konzerne fusionieren immer wieder. Das können auch die Besten der Volksmusik-Szene!

 

Freitag, 14. November 2014, im Zelt am See in Lachen SZ

 

Mitwirkende:

 

  • Willi Valotti
  • Dani Häusler
  • Carlo Brunner
  • Philipp Mettler
  • Martin Nauer
  • Jörg Wiget
  • Gaby Näf
  • Sepp Huber

 

Durchs Programm führt Geri Kühne

 

Mehr Informationen und Reservationen:

http://www.lachner-wiehnachtszauber.ch/Seiten/Reserv_ZauberhafteVolksmusik.html

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Spiele, singe und orgele. Ein Konzert unter dem Motto: “Mir mache zäme Musig!“

 

Freitag, 7. November 2014, 20 Uhr, Kirche Münchenbuchsee

Sonntag, 9. November 2014, 17 Uhr, Grosse Kirche Lyss

 

Mitwirkende:

 

  • Jugendmusik Lyss, Dirigent Ueli Schori
  • Jodlerchörli Diemerswil, Dirigent Hans Ledermann
  • Jodlerklub Lyss, Dirigent Samuel Jörg
  • Lilian von Rohr, Orgel

 

Musikalische Gesamtleitung: Ueli Schori

Eintritt frei, Kollekte

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Oesch´s die Dritten – das erfolgreiche Musik-Sextett aus der Schweiz hat in den vergangenen 7 Jahren über 800 Livekonzerte in 8 Ländern gespielt. Was vor über siebzehn Jahren im kleinen Rahmen angefangen hat, ist heute eine Marke, welche sich aus der nationalen wie auch internationalen Musikszene nicht mehr wegdenken lässt. Mit Gold, Platin und Doppelplatin wurden die Alben von Oesch´s die Dritten ausgezeichnet. Ihre neueste Produktion nennt sich “Wurzeln und Flügel”.

 

Oesch´s die Dritten: “Wurzeln und Flügel” ist ihr persönlichstes Album. 16 neue Titel sind auf dem Album “Wurzeln und Flügel” zu finden und zeigen die ganze Bandbreite der Gruppe. Mit Polka, Evergreen, Naturjodler, Blues oder Rock ‘n Roll präsentieren Oesch´s die Dritten ihr musikalisches Können. „”Wurzeln und Flügel” ist auf jeden Fall das persönlichstes Album. Es blickt zurück, spielt im Hier und Jetzt und lässt das Publikum auch an unseren musikalischen Gedanken und Fantasien teilhaben“, sagen die Oesch´s.

 

Im CD-Shop zu finden

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Freitag, 31. Oktober, KKL Luzern, 19.30 Uhr

 

Wenn Klassiker wie “Auf der Vogelwiese”, “Rauschende Birken” oder “die Löffelpolka” erklingen, hält es Fans und Freunde von “Ernst Hutter und die Egerländer Musikanten” nicht auf ihren Sitzen, denn Stücke wie diese sind seit Jahrzehnten klingender Beweis einer erfolgreichen Musiktradition, die mittlerweile drei Generationen verbindet.

Mehr Informationen und Kartenvorbestellung:

www.obrassoconcerts.ch

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Freitag, 10. April 2015 im KKL Luern, 17.00 Uhr

Moderation: Kilian Rosenberg

 

Mitwirkende:

 

  • Swiss Army Central Band, Ltg: Major Aldo Werlen
  • Swiss Army Drum Corps, Ltg: Stabsadj Philipp Rütschi

 

PROGRAMM

Richard Strauss Feierlicher Einzug
Max Hempel Laridah Marsch
Carl Teike In Treue fest
Stephan Jaeggi Obwaldner Marsch
Traditional Die schönsten Schweizer-Lieder
La Prière Du Tambour
Là-haut Sur La Montagne
Swiss Army Drum Corps Showblock
John Philip Sousa Semper Fidelis
Kenneth J. Alford Colonel Bogey March
Stephan Jaeggi General Guisan Marsch
Peter I. Tschaikowski Krönungsmarsch
Kenneth J. Alford On The Quarter Deck
Claudio S. Grafulla Washington Grays
John Philip Sousa Stars and Stripes Forever
Swiss Army Drum Corps Showblock
Traditional Die schönsten Schweizer-Lieder
Allas Steilas
Stai Si, Defenda!
Traditional When The Saints Go Marching In
John Williams Raiders Of The Lost Ark March
Oscar Navarro Libertadores

 

 

Mehr Informationen und Kartenbestellungen:

www. obrassoconcerts.ch

 

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