Glück für Carlo Brunner:
«Karriereende abgewendet»

 

Letzte Woche griff der Ländlerkönig in den Rasenmäher. Und bangte um seine Karriere. Heute erhielt Carlo Brunner Entwarnung. Carlo Brunner muss nicht operiert werden. Die Ärzte entschieden sich für eine konservative Behandlung. Eine riesige Erleichterung für den Musiker. Denn noch heute denkt der 58-Jährige mit Schrecken an den 1. Mai zurück.

 

Normalerweise lässt Brunner seinen Rasen von einem Roboter mähen. Nur war dieser am Unglückstag defekt. Und offenbar ist sich der Ländlerkönig das herkömmliche Mähen nicht mehr gewohnt.

 

Als der Motor verstopft ist, will Brunner das Gras von Hand rausholen. «Plötzlich gab es einen Klapf», erinnert er sich gegenüber «glanz & gloria». Der Musiker blutet stark. Und realisiert sofort, was passiert ist. Brunner fürchtet um seine Karriere. Hat Angst, nie mehr Klarinette spielen zu können: «Der Gang ins Spital war das Brutalste, was ich je erlebt habe. Ich fühlte mich wie tot.»

 

Die Musik bedeutet Carlo Brunner alles. Schon im Spital können ihn die Ärzte aber fürs Erste beruhigen. Alle Finger bleiben dran. Ein Riesenglück: Die Mediziner verraten Brunner, dass bei einem Griff in den Rasenmäher in der Regel drei Finger verlorengehen. Der Schutzengel und die Ärzte haben seine Hand gerettet.

 

Die Reaktionen aus dem Umfeld enttäuschen ihn aber. «Manche lachten und fragten mich, wie man nur so blöd sein könne.» Umso froher ist Brunner, wie gut er von Partnerin Erika (56) versorgt wird. Täglich verbindet sie ihm den Mittelfinger von neuem. Mit den Schmerzen muss Carlo Brunner aber alleine zu Recht kommen. Jetzt benötigt er Geduld. Bis der Ländlerkönig wieder auf seiner geliebten Klarinette spielen kann, wird es noch einige Wochen dauern.

 

Marco Nüssli, Schweizer Fernsehen

 

 

«26. Zürcher Ländlersunntig»

 

 Sonntag, 26. Mai 2013

 

Von 14 bis 18 Uhr finden Gratiskonzerte in verschiedenen Lokalen in und um Zürich statt. Es spielen vorwiegend Musikformationen des Kantons Zürich auf, aber auch einige Formationen verschiedener anderen Kantone tragen zur musikalischen Vielfalt bei.

 

 

Weitere Informationen:
www.vsv-zh.ch
 

 

ALPENROSEN 3/2013 -
Mit Ewald Benz

 

 title=Niemand prägte die Schweizer Blaskapellenszene mehr als Ewald Benz – sei es als Musiker, Dirigent, Komponist oder ISB-Präsident.

 

Ewald Benz begeistert als Person, und als Dirigent versteht er es bestens die Musikanten für seine volkstümliche Blasmusik zu begeistern. Diese Ausgabe von ALPENROSEN kann man gut und gerne unter das Motto «Wir tun es mit Begeisterung» stellen. Das ist u. a. Begeisterung:

Ein lebhaftes Interesse für etwas zeigen

Begeisterung für etwas erwecken

Freude an etwas oder freudige Zustimmung

Leidenschaftliche Anteilnahme

Getragener Tatendrang oder Hochstimmung oder purer Enthusiasmus

Das Stichwort «Enthusiasmus» passt bestens zu der Titelgeschichte «30 Jahre Ewald Benz». Was dieser Musiker, Dirigent, Komponist und 1. ISB-Präsident in den letzten 30 Jahren gemacht hat, war pure Leidenschaft und Begeisterung für seine Habsburg Musikanten. In der grossen Titelgeschichte erfährt man alles rund um Ewald Benz.

 

Begeisterungsfähigkeit, gepaart mit musikalischen Genen, ist auch das Thema im Artikel «Ist Handorgelspielen angeboren?». Das Buch «Man muss Menschen mögen» von Emil Wallimann basiert auf seiner 40-jährigen Praxiserfahrung und gibt viele gute Ratschläge. Auch das ist nur möglich dank der grossen Begeisterungsfähigkeit von Emil Wallimann. Der neue Leiter des Hauses der Volksmusik in Altdorf, Markus Brülisauer, wird nebst viel Geschick ebenso viel leidenschaftliche Begeisterungsgabe brauchen, um das Volksmusik-Kompetenzzentrum weiter durch die Wogen zu führen.

 

Und ALPENROSEN zeigt der stets wachsenden Leserschaft mit ungebrochener Begeisterung auf, wie wunderbar und vielseitig die Schweizer Folklore ist.

 

ALPENROSEN 3/2013
Den umfassendsten volkstümlichen Veranstaltungskalender und noch viel mehr bietet die neue ALPENROSEN 3/2013 für die Monate mai und Juni 2013. Mit ALPENROSEN weiss man immer, was in der Folkloreszene los ist. Sie erscheint sechsmal im Jahr und ist im Abonnement oder an den Kioskverkaufsstellen erhältlich.

 

Weitere Informationen:
www.alpenrosen.ch